Wissen Sie, wie viele Sonnenstunden es im Jahr 2020 im Zollernalbkreis gab? Die Wetterstation Heselwangen in Balingen hat 2.225 Stunden gezählt und die Wetterstation Hechingen rund 2.061 Sonnenstunden. Damit gehört der Zollernalbkreis zu den sonnenreichsten Gebieten Deutschlands. Dieses Potential sollten Sie nutzen und auf Ihrem Dach eine Solaranlage installieren. Wie Sie dafür einen Kredit bekommen und welche Förderungen es für Sie gibt, verraten wir Ihnen hier.

Lohnt sich eine Solaranlage?

Investieren und sparen

Es mag auf dem ersten Blick verwundern: Investieren um zu sparen? Nun, eine Investition würde sich tatsächlich nur rentieren, wenn sich damit langfristig Kosten sparen ließen. Die gute Nachricht: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage passiert genau das. Zwar lässt sich nicht verallgemeinern, wie viel eine solche Anlage kostet. Aber nach etwa zehn bis zwölf Jahren rentiert sich in der Regel eine Solaranlage finanziell. Und da so eine Anlage bis zu 30 Jahre lang in Betrieb sein kann, haben Sie netto sogar viel mehr davon.

Hier im Zollernalbkreis lohnt sich eine Solaranlage besonders

Wie sehr sich eine Solaranlage lohnt, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie das Dach Ihres Hauses konstruiert ist. Optimal sind eine Dachneigung von 30 Grad sowie eine Südausrichtung. Dann haben Sie am meisten von der Sonne. Zwar scheint die Sonne im Zollernalbkreis besonders häufig, aber nicht überall gleich. Es kann sogar einen Unterschied machen, in welchem Haus Sie in welcher Straße wohnen.

Wir sagen Ihnen, wie gut Ihre Dachfläche zur Gewinnung von Solarenergie geeignet ist.

Die Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage

Sobald Sie wissen, wie gut Ihre Dachfläche zur Gewinnung von Solarstrom geeignet ist, können Sie auch schon mit der Planung Ihrer PV-Anlage beginnen. Eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Frage überhaupt ist jene nach der Finanzierung.

 

Mit einem Privatkredit zur Solaranlage

Wie viel eine Solaranlage kostet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, etwa der Größe des Daches, die Anzahl der Solarpaneele oder ob Sie die Anlage selbst installieren möchten oder von Profis. Ganz allgemein lässt sich jedoch sagen, dass Sie für ein Ein- oder Zweifamilienhaus mit Kosten zwischen 7.000 und 12.000 Euro rechnen müssen – Tendenz sinkend.

Wenn Sie diese Summe nicht bei der Hand haben, dann können Sie einen Privatkredit dafür beantragen. Ein solcher Kredit ist genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten und an keinen Verwendungszweck gebunden. Der Vorteil ist die Transparenz: Von Anfang an wissen Sie genau, wie hoch die Raten, die Zinsen und die Laufzeit ist. Das schafft Planungssicherheit und Sie können ohne Probleme Ihre Solaranlage anbringen.

In unserer Beratung finden wir gemeinsam die für Sie beste Finanzierung, um Ihr Projekt umzusetzen.

Fördermöglichkeiten für Ihre PV-Anlage

Neben dem Privatkredit können Sie auf weitere Fördermöglichkeiten zurückgreifen, um Ihre Immobilie zu modernisieren. So bezuschusst etwa das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Ihre Solaranlage. Als Basisförderung für Sonnenkollektoren, mit denen Sie sowohl das Trink- als auch das Heizwasser erwärmen, erhalten Sie einen Zuschuss von 2.000 Euro. Kleine Anlagen, mit denen Sie beispielsweise nur Ihr Trinkwasser erwärmen möchten, erhalten Sie immerhin einen Zuschuss von 500 Euro.

Eine der beliebtesten Förderungen ist der Förderkredit für Strom und Wärme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dieser Kredit ist deshalb so attraktiv, da er einen attraktiven Jahreszins ab 1,03 Prozent bietet und er, je nach Laufzeit, bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre hat. Da beispielsweise auch Unternehmen oder Kommunen diesen Kredit beantragen können, werden Darlehen in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro vergeben. Um zu erfahren, wie hoch ein möglicher Kredit für Sie ist, lassen Sie sich am besten von der Volksbank Hohenzollern-Balingen dazu beraten. In der Beratung wird außerdem festgestellt, ob auch andere Fördermöglichkeiten für Sie in Frage kämen und wie Sie das Projekt Solaranlage am besten finanzieren können.

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihren eigenen Strom zu produzieren? Ich stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
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Osman Güngör

Leitung Baufinanzierung

Es ist außerdem klug in einen Batteriespeicher zu investieren. In diesem wird Energie, die aus der Solaranlage gewonnen wird, gespeichert, womit Sie an sonnenarmen Tagen darauf zurückgreifen können. Dies ist deshalb sinnvoll, da Sie so viel mehr Energie selbst nutzen können. Denn je mehr selbst gewonnenen Strom Sie selbst verbrauchen, umso weniger müssen Sie von einem Stromanbieter beziehen. Und das ist für Sie günstiger.

Die Landesbank von Baden-Württemberg, die L-Bank, fördert Ihren stationären, netzdienlichen Batteriespeicher – allerdings nur, wenn Sie diese in Verbindung mit der neu errichteten Solaranlage steht. Für jeden Kilowatt Peak (kWp) erhalten Sie einen Zuschuss von 200 Euro. Mit kWp wird die Leistung der Photovoltaikanlage angegeben und wenn Sie in einem Einfamilienhaus leben benötigen Sie im Durchschnitt eine Anlage zwischen vier und zehn kWp. Außerdem erhalten Sie einen Kredit von maximal 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten des eingebauten Batteriespeichers.

 

Fazit

»Günstig zur Solaranlage dank Kredit und Förderungen«

Auch wenn die Solaranlage eine Investition ist — Sie können auf zinsgünstige Kredite zurückgreifen und Förderungen nutzen. Nach etwa zehn bis zwölf Jahren rechnet sich dann auch zumeist die Anlage. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Anschaffungskosten amortisiert und ab dann wird es für Sie günstiger.